Steinmehl und seine vielfältigen Einsatzmöglichkeiten, auch im Obst- und Gartenbau

von Sabine Ziegltrum (Kommentare: 0)

Unser Steinmehl beinhaltet über 48 % Silizium. Dieses Silizium (Kieselsäure) und ihre Salze, die Silikate, werden in Zellwände und Gerüstsubstanz eingebaut. Dies ergibt kräftigere und stabilere Pflanzenzellen mit vielen positiven Auswirkungen:

  • Geringere Verdunstung und weniger Wasserverbrauch
  • Mehr Widerstand gegen beißende und saugende Insekten
  • Mehr Widerstand gegen pilzliche Erreger, besonders gegen Mehltau, aber auch gegenüber allen Rosten
  • Schutz vor Besiedelung (z. B. Kartoffelkäfer, Blattläuse)
  • Besseres und gesünderes Wachstum der Gemüsepflanzen, Blumen, Sträucher usw.
  • Befreit von Pilzwachstum
  • Gesunder Boden, gesunde Pflanzen und gesunde Erträge

Deshalb kann Steinmehl im Obst- und Gemüsebau wie folgt angewendet werden:

  • Samengemüse (z.B. Möhren, Radieschen, Radi, Salate, etc.): Im Frühjahr eine kleine Menge über die Erde streuen und mit einer Hake o.ä. einbringen
  • Gurken, Tomaten, Zucchini etc.: Beim Pflanzen den Boden gut mit Steinmehl mischen und beim Setzen nochmal Steinmehl an die Wurzeln streuen
  • Erdbeeren: direkt über die Pflanzen streuen, bei Neuanlagen flach in den Boden einarbeiten
  • Pilze im Rasen oder Beet: Pilze mit etwa einer Hand voll Steinmehl bestäuben
  • Blattläuse und Kartoffelkäfer: Entweder Bestäuben (verklebt die Nerven-, Atmungs- und Sichtorgane der Schädlinge) oder auch als Spritzmittel verwenden (0,3 kg mit 10 ltr. Wasser verrühren)
  • Bestehende Beerensträucher und Obstbäume: gelegentlich in der Nähe des Stammes einbringen
  • Neupflanzungen von Beerensträucher und Obstbäume: Den Boden gut mit Steinmehl mischen und beim Setzen nochmal Steinmehl an die Wurzeln streuen
  • Zum Kompostieren: 5 – 7 kg je 100 kg Kompost: zwischen den Lagen (alle 15 – 20 cm) immer wieder Steinmehl streuen.

Dies sind Vorschläge für Anwendungsmöglichkeiten. Eigene Experimente können versucht werden.

 

Zurück

Einen Kommentar schreiben